VIVA MUSICA BERLIN

 

Kladow feiert – 750 Jahre Kladow Jubiläumsjahr

Der extra gegründete „Organisationsbeirat 750 Jahre Kladow“ hatte aufgerufen, sich mit Aktionen und Angeboten am Jubiläumsjahr 2017 zu beteiligen.

Im Vorstand Viva musica Kladow haben wir bereits zu Beginn des Jahres 2016 überlegt, auf welche Art und Weise wir uns einbringen können. Als erstes schalteten wir eine Werbeanzeige im Jubiläumsheft, welches nun in allen Haushalten in Kladow vorhanden ist. Folgende weitere Aktionen wurden im Ergebnis durchgeführt:


Festkonzert

Am 24.06.2017 gaben wir ein Konzert mit dem Namen "Jubeltöne" – passend zum Jubiläum. Wir hatten die Schulchöre des Gymnasiums unter der Leitung von Stefan Mertens eingeladen, uns beim Konzert zu begleiten. Aus diesem Grunde benötigten wir auch eine größere Bühne; die im evangelischen Gemeidehaus Kladow, hätte uns keinen ausreichenden Platz geboten. Die Bühne in der Aula des Hans-Carossa-Gymnasium wurde durch Jens Schmidt-Olufsen mit Chorstufen ausgestattet, und dadurch konnten wir alle sehr gut stehen, mit genügend Bewegungsfreiheit und freiem Blick auf unseren Dirigenten.



Wir haben ein gelungenes Konzert dargeboten. Eine völlig neue Welt tat sich dabei für die Schüler auf, die bisher noch nie ein Chorkonzert erlebt hatten. Der Chor Viva musica Berlin brachte romantische Stücke von Moritz Hauptmann, Robert Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy zu Gehör, es folgten ein Ausflug zu Waldemar Åhlen mit dem Sommarpsalm auf schwedisch und das Volkslied „Die Gedanken sind frei“. Im zweiten Teil kamen die Schüler zu uns auf die Bühne, und gemeinsam wurden Stücke aus „Andrew  Lloyd Webber – In Concert“ gesungen, u.a. "Memories" (Cats), "Don't cry for me, Argentina" (Evita) und „Phantom der Oper", sowie aus My Fair Lady „Wäre das nicht wunderschön“ und „Ascot Gavotte“.




Als Zugabe gab es den Kanon „Singen macht Spaß“. Insgesamt war es ein schönes Konzert, welches allen Beteiligten viel Freude bereitet hat. Mit einem gemeinsamen Sommerfest im Restaurant „Cappuccino“ in Gatow ließen wir den Tag ausklingen.




Eine Wiederholung der Zusammenarbeit mit den Schulchören ist von unserer Seite auf jeden Fall gewünscht. Herzlichen Dank noch einmal an dieser Stelle an Stefan Mertens, der sich der Herausforderung stellte und mit den Schülerinnen und Schülern die Musicalmelodien einstudierte.

 

Jubiläumsfest am Imchenplatz

Das war am 15.07.2017 das nächste anstehende Ereignis. In bewährter Weise mieteten wir gemeinsam mit der Theaterwerkstatt Kladow einen Stand und gestalteten diesen aus. Von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr waren ständig Chormitglieder am Stand - verteilten Chorflyer und sprachen Besucher an, um neue Chormitglieder zu werben. Udo begleitete den Tag mit Berliner Melodien am Leierkasten. Unsere Damen sprachen insbesondere die männlichen Besucher an. Es wurden zum Teil recht intensive Gespräche mit Festbesuchern geführt. Für die Standbetreuer war es ganz lustig und hat Spaß gemacht.


Festumzug

Einen Tag später, am 16.07.2017, fand der große Festumzug durch Kladow statt. Gewerbetreibende und Vereine stellten sich mit lustig geschmückten Fahrzeugen und in Kostümen vor. In der Blücherkaserne wurde der Zug zusammengestellt und setzte sich pünktlich in Bewegung.



Die Gruppen waren mit Schildern ausgestattet, auf denen die Namen der jeweiligen Gruppen zu lesen waren. „Viva musica Berlin“ stand auf unserem Schild, welches die Theaterwerkstatt dankenswerter Weise für uns angefertigt hatte. Wir waren in Chorkleidung mit verschieden bunten Schals unterwegs. Udo hatte einen großen Vorrat an Bonbons besorgt, die unters Volk gebracht werden sollten.



Den Zug führte der Bezirksbürgermeister, Herr Kleebank, mit der Stadtgarde Spandau an. Wir waren sehr erstaunt, über die wirklich große Anzahl der Schaulustigen am Straßenrand, die sich an den Kreuzungen und Einmündungen noch vervielfachten. Bonbonwerfend und vor allem singend zog der Chor durch Kladow.



Wir probierten verschiedene Melodien aus und sangen schließlich in einer „Endlosschleife“ „Singen macht Spaß“, welches sich als am besten singbar bewährte. Zeitweilig litten Einzelne unter Atemnot, singen und gleichzeitig gehen ist recht anstrengend, hielten aber durch.

Der Zug endete am Imchenplatz, wo er sich auflöste. Das war etwas enttäuschend, weil die Gruppen so einfach auseinandergingen. Hier hätten wir und auch die Zuschauer vom Straßenrand eine andere Idee des Veranstalters begrüßt. Damit wir nicht einfach so auseinander gingen, hatten wir bei Thomas im Dorfkrug einen Tisch reserviert, den wir aufgrund des Massenansturms an Gästen nicht besetzen konnten. Kurzerhand fuhren wir nach Gatow in das „Cappuccino“ und saßen noch einige Zeit gemütlich beieinander.

Ich möchte mich bei allen Mitgliedern von Viva musica Berlin für ihre Unterstützung, Zeit und tatkräftige Hilfe bei diesen Jubiläumsfeierlichkeiten bedanken. Besonderer Dank geht an Udo, der für uns an den Sitzungen des Beirates teilnahm und unsere Wünsche und Vorschläge einbrachte.

Wir waren in Kladow präsent und haben uns in das Gedächtnis der Menschen gebracht. Unsere Annonce im Jubiläumsheft verbleibt sicher noch eine Weile in den Haushalten, und was die Werbung neuer Mitglieder angeht, hatte ich bereits einen Anruf von einer jungen Frau, die uns kennenlernen möchte. Leider muss sie sich bis nach der Sommerpause gedulden.

Petra Schröder

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